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Was ist Béton-Mâché?

Béton-Mâché ist eine von mir entwickelte spezielle Technik, mit der man sehr einfach sehr leichte aber dennoch wetterfeste Figuren herstellen kann. Die Vorgehensweise ist ähnlich wie beim Pappmaschee, nur dass man anstelle der Mischung aus Papier und Tapetenkleister einen Mâchémörtel verwendet.

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Was ist das Besondere an Modelliermörtel?

Modelliermörtel muss so sein, dass man ihn ähnlich wie Ton verarbeiten kann. Deshalb wird er auch mit sehr wenig Wasser angemacht und nicht gerührt sondern geknetet. Dabei darf er nicht krümelig und auch nicht zu klebrig werden. Er muss einerseits lange verarbeitbar sein und soll andererseits nach dem Aufbringen leicht ansteifen, damit er nicht wieder herunterfällt. Er muss in dünnen so wie in dicken Schichten möglichst rissfrei erhärten und soll dabei eine hohe Endfestigkeit erreichen. Außerdem soll er ein gutes Haftvermögen haben, damit er sich nicht wieder vom Untergrund löst. Idealerweise ist er weiß, damit man ihn gut bemalen oder einfärben kann und wasserabweisend, damit später keine Feuchtigkeit in den Stein eindringt. Von diesen Punkten abgesehen ist er ein ganz normaler Zementmörtel.

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Wie kann ich Beton schneller trocknen?

Man muss hier unterscheiden zwischen Trocknen und Erhärten, was bei Beton nicht dasselbe ist. Wenn man ihn also künstlich schneller trocknen würde, wäre das Ergebnis keine schnellere Erhärtung sondern, eher im Gegenteil, eine Störung des Erhärtungsvorgangs. Die Folge wäre wahrscheinlich eine Rissbildung an der Oberfläche. Daher sollte man Beton am besten nie trocknen. Was ihm dagegen gut bekommt, ist, wenn man ihn am Anfang künstlich feucht hält.

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Braucht man zum Modellieren immer ein Drahtgestell?

Nein, man kann auch einfach einen Stein oder einen Klumpen Mörtel als Anfang nehmen und dann so viele Schichten aufmodellieren, bis er die gewünschte Form hat. Das Ergebnis ist dann massiv und entsprechend schwer. Deshalb baut man für größere Figuren zuerst ein Drahtgestell mit leichtem Füllmaterial im Inneren. So erhält man einerseits schneller die gewünschte Form und das Werkstück wird andererseits auch nicht so schwer.

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Muss man Beton nicht rütteln?

Das stimmt, Beton wird normalerweise in die Form gerüttelt, aber nur wenn man ihn gießt. Durch das Rütteln fließt die sonst steife Masse wie Honig in alle Ritzen. Außerdem schieben sich die Körner dabei noch enger aneinander, was dem Beton erst seine hohe Festigkeit gibt. Man nennt den Vorgang Verdichten. Wenn man mit Beton modelliert, geht das natürlich nicht, weil er dann nicht fließen, sondern stehen bleiben soll. Deshalb ist ein modelliertes Werkstück auch am Ende weicher und weniger belastbar als ein gegossenes.

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Kann ich Beton auch mit Gips mischen?

Das sollte man auf keinen Fall tun, denn der entstehende Stein wird sich früher oder später in Krümel auflösen.

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Wie kann man Beton einfärben?

Man färbt Beton ein, indem man pulverförmige Farbpigmente unterrührt. Die Pigmente müssen zementbeständig sein, wenn sie nicht mit der Zeit verblassen sollen. Außerdem darf man keinen grauen Zement verwenden, wenn man satte leuchtende Farben erzielen will. Dafür nimmt man besser Weißzement.

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Was unterscheidet Ihre Mörtelmischungen von einem einfachen Sand/Zement Gemisch?

Um ganz bestimmte Eigenschaften zu erzielen, kann man Beton, also ein einfaches Sand/Zement Gemisch, auf unzählige Arten modifizieren. Dazu verwendet man z.B. eine ganz bestimmte Kornzusammensetzung, spezielle Zementsorten, Fasern oder bauchemischen Zusatzmittel. Was dabei herauskommt erfüllt seinen definierten Zweck dann eben optimal.

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Sind Ihre Mörtel wetterfest?

Ja.

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Wie kann ich meine gebrochene Betonfigur reparieren?

Bruchstelle großzügig aufmeißeln, nass machen und wieder mit Mörtel füllen. Dabei zur Verstärkung ein oder mehrere möglichst lange Stücke Moniereisen so einlegen, dass sie ringsum gut und dick von Mörtel umschlossen sind.