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Schicht für Schicht werden die Feinheiten weiter herausgearbeitet. Dabei kann man sowohl den frischen Putz durch Modellieren auftragen als auch den leicht angezogenen Putz durch Kratzen und Schleifen wieder abtragen.
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Der Schwanz ist fertig, jetzt kommt der Kopf.
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Kamm und Kehllappen habe ich hier nur grob aufgesetzt und erst nach dem Abbinden des Putzes durch Schleifen in Form gebracht.

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Für den Sockel bietet es sich an, eine einfache provisorische Gussform zu verwenden. Hier bestand sie aus vier Kanthölzern, die ich mit Schraubzwingen auf eine Grundplatte geklemmt hatte. Die Platte muss horizontal ausgerichtet sein, damit vor dem Guss noch mit Unterlegstücken der richtige Stand einjustiert werden kann und die Plastik später nicht zum Umkippen neigt.
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Der gegossene Sockel besteht aus der ursprünglichen Mörtelmischung 3:1. Man kann versuchen, durch Stochern, Platschen oder Hammerschläge auf die Grundplatte den Mörtel einigermaßen zu verdichten, sofern man keinen Rüttler zur Verfügung hat. Eine Bewehrung sollte der Sockel auch haben. Bei größeren Werkstücken nimmt man für den Sockel besser eine grobkörnigere Mischung, zum Beispiel Betonestrich, um eine gute Festigkeit zu erzielen. Außerdem ist das Verdichten dann besonders wichtig. Einen selbstverdichtenden Vergussmörtel, der auch noch sehr schnell fest wird, kann man in meinem Mörtelshop finden.
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Beim Verputzen des Sockels habe ich die Füße gleich mit aufmodelliert. Eine sehr glatte, sandsteinartige Oberfläche erzielt man, wenn man am Ende die gesamte Figur noch einmal mit einem Feinmörtel überzieht.
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An den Beinen, wo das Eisen nicht mit schützendem Beton umgeben ist, muss ein Schutzanstrich den Rost fernhalten. Bewährt haben sich Spezialgrundierungen, die gleichzeitig Rostumwandler und Grundierung sind, und die man in jedem Baumarkt bekommt. Man kann sie später problemlos mit Acrylatfarbe überstreichen.

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Für den Anstrich sind Voll- und Abtönfarben auf Reinacrylatbasis sehr praktisch. Für weiße Flächen kann man auch die so genannte Lotusfarbe verwenden, die Verschmutzung und Algenbildung entgegenwirkt. Wenn der Standort der Plastik unter Bäumen sein soll, ist diese Wirkung durchaus spürbar.

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Und hier der fertige Hahn an seinem Bestimmungsort.