GALERIE

Die folgenden Bilder zeigen einige meiner Arbeiten, die zwischen 1980 und 2011 entstanden sind.

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Lustobjekt 1/5

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Als erstes aus einer Serie von fünf kleinen Objekten habe ich im Sommer 2011 diese Dame modelliert. Sie ist nur ca. 20 cm hoch und damit schon ziemlich klein für Beton. Ich wollte sehen, ob sich mit Beton auch Püppchen modellieren lassen und wie der Beton dafür beschaffen sein müsste. Dabei heraus kamen eine Serie von Lustobjekten (weitere folgen noch) und mein PÜPPI-Mörtel.

Serafina

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Serafina ist eigentlich nichts weiter als eine ziemlich originalgetreue Reproduktion meiner Giraffengans Serafe, allerdings diesmal nicht lebensgroß, sondern mit einer stattlicheren Körperhöhe von 2,20 Metern. Sie wiegt knapp 1000 kg. Das Bild entstand bei Serafinas Aufstellung in Timmendorfer Strand am 29. Juli 2011.

Jessye

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Jessye habe ich am 26. Juni 2011 bei einer Vorführung modelliert, um zu demonstrieren, wie sich Beton plastisch gestalten lässt. Da ich nur anderthalb Stunden Zeit hatte, gefiel sie mir am Ende noch nicht besonders. Deshalb nahm ich sie später als Probestück, um die farbige Oberflächengestaltung mit meinem neuen PÜPPI-Mörtel auszuprobieren. Das ging so gut, dass sie mir jetzt doch gefällt.

Drachenkopf

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Der Kopf des riesigen Spielplatzdrachens Klara entstand 2010. Die Geschichte zu diesem ungewöhlichen Kletterobjekt ist in meinem Fotoalbum nachzulesen. Mein Part bei der Gemeinschaftsproduktion umfasste den Formentwurf und die bauliche Ausführung. Die Farbgestaltung lag in den Händen des Bochumer Künstlers Christoph Gruse.

Walhaus

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Der Bildidee eines Kindergartenkindes folgend schuf ich im Frühjahr 2010 im Schwarzwaldort Minseln dieses Walhaus unter tatkräftiger Beteiligung der Kindergarteneltern, die den Innenraum mit einem wunderschönen Mosaik gestalteten. Mehr über diese Projekt erzähle ich in meinem Fotoalbum.

Golfer

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Von einen Golfplatzbetreiber in der Vulkaneifel erhielt ich Anfang 2010 den Auftrag für einen Golfspieler. Wenn ich auch selbst nicht Golf spiele, so fand ich die Aufgabe doch wunderbar, denn der Golfspieler kurz nach dem Abschlag ist eigentlich nichts weiter als eine geballte Ladung Körpersprache. Souveräne Lässigkeit gepaart mit noch nicht aufgelöster Körperspannung, zuversichtliche Erwartung des Treffers gepaart mit Angst vor der Blamage, dazu noch eine gute Prise Snobismus und alles in allem ein großes Spielkind. Da kann man wirklich aus dem Vollen schöpfen.

Blumenfrau

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Anfang 2009 hatte ich in meiner Werkstatt des Öfteren die Fotografin Kim Kohlhepp zu Gast, um für mein Buch „Kunst aus Beton“ die Entstehung der Blumenfrau Irma zu dokumentieren. Ich wollte daran zeigen, wie man in Mâchétechnik arbeitet und wählte als Motiv ein Original aus unserem Dorf in typischer Dorftracht. Es war Winter und ziemlich kalt in meiner Werkstatt, und so modellierte ich dass die Fetzen flogen, einerseits, um mich warm zu halten, andererseits um schnell fertig zu werden. Es ging wirklich schnell, denn schon nach zwei Wochen war die Dame komplett modelliert. Die Bemalung machte ich dann in der ersten Frühlingssonne, und am 1. Mai wurde Irma in unserem Dorf aufgestellt.

Rostkugel

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Die Rostkugel entstand 2009 bei einem meiner Kugelkurse, ist also eigentlich nur ein Abfallprodukt. Sie gefällt mir trotzdem so gut, dass ich sie in meine Galerie aufgenommen habe.

KUGELPREISE

Pietà

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Angeregt durch die Römische Pietà von Michelangelo fasste ich Anfang 2008 den Entschluss, mich auch diesem Thema zu widmen. Unser Pfarrer, obwohl evangelisch, war sofort dabei und bot mir einen Platz in der Heftricher Dorfkirche an. Mein Entwurf fiel weit bescheidener aus als der Michelangelos, allerdings übernahm ich seine Anordnung der sitzenden Maria und des auf ihrem Schoß liegenden Leichnams Jesu.

In meiner Fassung sind die Körper von Jesus und Maria gar nicht vorhanden, sondern man sieht allein Marias Mantel, in dessen Inneres Kerzen gestellt werden sollen. Wenn man das tut, entsteht ein sehr lebendiges Flackern auf der in Gold gefassten Innenseite. Ohne Kerzen wirkt dagegen alles sehr tot.

Als ich im März 2009, zwei Wochen vor Karfreitag, meine Pietà der Öffentlichkeit vorstellen durfte, fand zu meiner Überraschung niemand die Darstellung zu abstrakt, obwohl ich so ziemlich alles weggelassen hatte, was man weglassen kann. Die Menschen scheinen eher dankbar, wenn das eigentliche Bild nur in ihren Köpfen entsteht.

Irgendwann möchte ich meine Pietà noch einmal in groß bauen. Dann ist sie wie eine offene Kapelle, in die man hineingehen kann. Noch fehlen mir dazu allerdings der richtige Ort und die nötigen Geldgeber.

Opa mit Kind

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Der Auftakt zu einer Reihe von Plastiken für die Idsteiner Innenstadt war dieses Paar. Zur Aufstellung am 22. Oktober 2008 erschien der Bürgermeister persönlich und äußerte sich sehr anerkennend. Für mich war es das erste gezielt für den öffentlichen Raum gestaltete Objekt und deshalb ein wichtiger Meilenstein. Leider zog das Werk nicht nur die Begeisterung der Idsteiner Bürger sondern auch die hartnäckiger Vandalen auf sich, weshalb ich es nicht an seinem Platz belassen konnte. Jetzt sitzen die beiden in Timmendorfer Strand und genießen die Seeluft. Bei der dortigen Ostseegalerie kann man sie sogar erwerben.

Sitzbank

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Die weichen runden Formen meiner Objekte haben besonders auf Kinder eine magische Anziehungskraft. Dazu muss es gar nicht bunt sein. Diese Bank aus Glasfaserbeton mit beheizbarer Sitz- und Rückenfläche entstand zwischen 2007 und 2008. Mehr Fotos dazu gibt es in meinem Fotoalbum.

Finchen Feuer

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Ein Gemeinschaftsprojekt war der Bau dieses Fabelwesens für den Kindergarten in Kandern. Die Geschichte der Entstehung von "Finchen Feuer", wie es die Kinder getauft haben, erzähle ich in meinem Fotoalbum. Seit Juli 2007 ist unser Finchen nun fertig und kommt, wie erhofft, bei den Kindern richtig gut an.

Dalmatinac

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Früher sahen meine Gänse anders aus... Die Gruppe von sechs verhaltensauffälligen Gänsen, zu denen auch diese gehört, habe ich 2005 begonnen und 2006 fertig gestellt. Da es mir um die Schönheit ineinanderfließender Linien, die Magie der Formen und ihrer eigenen Körpersprache geht, gefiel mir die Vorstellung nicht, dass man "nur" eine Gans in dieser Plastik sehen könnte. Darum entschied ich mich, mit der Farbgebung ausschließlich auf die Körperhaltung einzugehen. Und diese Gans ist für mich wie ein verspielter Dalmatiner.