GALERIE

Die folgenden Bilder zeigen einige meiner Arbeiten, die zwischen 1980 und 2009 entstanden sind.

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Blumenfrau

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Anfang 2009 hatte ich in meiner Werkstatt des Öfteren die Fotografin Kim Kohlhepp zu Gast, um für mein Buch „Kunst aus Beton“ die Entstehung der Blumenfrau Irma zu dokumentieren. Ich wollte daran zeigen, wie man in Mâchétechnik arbeitet und wählte als Motiv ein Original aus unserem Dorf in typischer Dorftracht. Es war Winter und ziemlich kalt in meiner Werkstatt, und so modellierte ich dass die Fetzen flogen, einerseits, um mich warm zu halten, andererseits um schnell fertig zu werden. Es ging wirklich schnell, denn schon nach zwei Wochen war die Dame komplett modelliert. Die Bemalung machte ich dann in der ersten Frühlingssonne, und am 1. Mai wurde Irma in unserem Dorf aufgestellt.

Rostkugel

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Die Rostkugel entstand 2009 bei einem meiner Kugelkurse, ist also eigentlich nur ein Abfallprodukt. Sie gefällt mir trotzdem so gut, dass ich sie in meine Galerie aufgenommen habe.

Pietà

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Angeregt durch die Römische Pietà von Michelangelo fasste ich Anfang 2008 den Entschluss, mich auch diesem Thema zu widmen. Unser Pfarrer, obwohl evangelisch, war sofort dabei und bot mir einen Platz in der Heftricher Dorfkirche an. Mein Entwurf fiel weit bescheidener aus als der Michelangelos, allerdings übernahm ich seine Anordnung der sitzenden Maria und des auf ihrem Schoß liegenden Leichnams Jesu.

In meiner Fassung sind die Körper von Jesus und Maria gar nicht vorhanden, sondern man sieht allein Marias Mantel, in dessen Inneres Kerzen gestellt werden sollen. Wenn man das tut, entsteht ein sehr lebendiges Flackern auf der in Gold gefassten Innenseite. Ohne Kerzen wirkt dagegen alles sehr tot.

Als ich im März 2009, zwei Wochen vor Karfreitag, meine Pietà der Öffentlichkeit vorstellen durfte, fand zu meiner Überraschung niemand die Darstellung zu abstrakt, obwohl ich so ziemlich alles weggelassen hatte, was man weglassen kann. Die Menschen scheinen eher dankbar, wenn das eigentliche Bild nur in ihren Köpfen entsteht.

Irgendwann möchte ich meine Pietà noch einmal in groß bauen. Dann ist sie wie eine offene Kapelle, in die man hineingehen kann. Noch fehlen mir dazu allerdings der richtige Ort und die nötigen Geldgeber.

Opa mit Kind

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Den Auftakt zu einer Reihe von Plastiken für die Idsteiner Innenstadt bildet dieses Paar in der Schulze-Delitzsch-Straße. Zur Aufstellung am 22. Oktober 2008 erschien der Bürgermeister persönlich und äußerte sich sehr anerkennend. Für mich war es das erste gezielt für den öffentlichen Raum gestaltete Objekt und deshalb ein wichtiger Meilenstein. Auf ein Honorar habe ich für das Erste verzichtet und stattdessen mit der Stadt eine originelle Vereinbarung getroffen: In ein oder zwei Jahren wird das Werk versteigert, und die Stadt erhält Gelegenheit, mitzubieten. Die Idsteiner Bürger wissen bis dahin sicher, ob sie es gern behalten möchten, oder nicht.

Sitzbank

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Die weichen runden Formen meiner Objekte haben besonders auf Kinder eine magische Anziehungskraft. Dazu muss es gar nicht bunt sein. Diese Bank aus Glasfaserbeton mit beheizbarer Sitz- und Rückenfläche entstand zwischen 2007 und 2008. Mehr Fotos dazu gibt es in meinem Fotoalbum.

Finchen Feuer

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Ein Gemeinschaftsprojekt war der Bau dieses Fabelwesens für den Kindergarten in Kandern. Die Geschichte der Entstehung von "Finchen Feuer", wie es die Kinder getauft haben, erzähle ich in meinem Fotoalbum. Seit Juli 2007 ist unser Finchen nun fertig und kommt, wie erhofft, bei den Kindern richtig gut an.

Dalmatinac

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Früher sahen meine Gänse anders aus... Die Gruppe von sechs verhaltensauffälligen Gänsen, zu denen auch diese gehört, habe ich 2005 begonnen und 2006 fertig gestellt. Da es mir um die Schönheit ineinanderfließender Linien, die Magie der Formen und ihrer eigenen Körpersprache geht, gefiel mir die Vorstellung nicht, dass man "nur" eine Gans in dieser Plastik sehen könnte. Darum entschied ich mich, mit der Farbgebung ausschließlich auf die Körperhaltung einzugehen. Und diese Gans ist für mich wie ein verspielter Dalmatiner.

Serafe

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Ein weiteres Exemplar aus der Gruppe verhaltensauffälliger Gänsen von 2006 ist Serafe. Der Name kommt übrigens aus dem Arabischen und bedeutet "Die Liebliche". Schön, nicht?

Tigris

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Ebenfalls verhaltensauffällig: Die Tigergans von 2006.

Goldsteine

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Im Jahr 2006 kam ich erstmals in den Genuss eines eigenen LKW mit Ladekran. Mit solcher Ausrüstung konnte ich mich endlich auch an die drei Goldsteine heranwagen, von denen jeder etwa eine Tonne wiegt. Nachdem sie durch verschiedene Ausstellungen getingelt waren, haben sie seit Juli 2008 "vorläufig endgültig" einen sehr schönen Platz in der Idsteiner Altstadt bekommen.